Louisiana Red
- Samstag, 19. April 2008
- Beginn 20:30 Uhr
- Eintritt: folgt
- Barnaby's Blues Bar II, Ölschlägern 20, 38100 Braunschweig Route planen (Google Maps, neuer Tab)
Über das Event
Geboren wurde er als Iverson Minter in Alabama. Seine Mutter starb eine Woche nach seiner Geburt, sein Vater wurde vom Klu Klux Klan ermordet, als Red neun Jahre alt war.
Er traf auf Muddy Waters. Diese Begegnung ging ihm nicht mehr aus dem Kopf, er wollte Musiker werden, koste es, was es wolle. So begann er Gitarre zu lernen und spielte auf den Straßen Pennsylvanias, aber als Straßenmusiker konnte er nicht sein tägliches Brot verdienen.So schloß er sich -um zu überleben- einer Jugendbande an. Bei einem Einbruch wurde er verhaftet und zu Zwangsarbeit verurteilt. Es folgte eine Zeit als Fallschirmjäger bei der US-Army in Korea. Er zog jahrelang quer durch die USA, arbeitete im Stahlwerk, bei der Eisenbahn, auf Baumwollfeldern und machte Musik. Zunächst weiterhin auf der Straße, dann in Clubs.
Erste Plattenaufnahmen entstanden unter Pseudonymen wie Rocky Fuller, Crying Red oder Playboy Fuller. Dann spielte er mit vielen Großen des Blues: John Lee Hooker, Muddy Waters, Jimmy Reed, James Brown, B.B. King. Ob ihm der Schuss indianisches Blut oder sein soziales Engagement den Spitznamen „Red“ einbrachte, ist nicht mehr auszumachen. Jedenfalls war er in den sechziger Jahren in der Black Muslim Bewegung engagiert und entging nur knapp einem Anschlag.
Inzwischen wohnt er in Europa und ist zum „elder statesman“ der europäischen Blues-Szene geworden. Mit seiner einzigartigen Persönlichkeit wird jedes Konzert ein bewegendes Erlebnis. Musik, die aus der Seele kommt