Robert Carl Blank
- Samstag, 31. Juli 2010
- Beginn 21:00 Uhr
- Eintritt: folgt
- Barnaby's Blues Bar II, Ölschlägern 20, 38100 Braunschweig Route planen (Google Maps, neuer Tab)
Über das Event
Singer Songwriter
Pauschalurlaub Reisen macht manchmal dumm. Um das am eigenen Leib zu erfahren, muss man Deutschland noch nicht mal verlassen. Wer immer noch glaubt, hier stöße man auf ein Land, in dem die Mehrheit der Bevölkerung eine einigermaßen passable Aussprache des Englischen besäße, irrt sich. Man spricht "Englisch" und gibt sich dafür redlich Mühe, möglichst viele Anglizismen in eine Sprache zu packen, die auch ohne diese recht gut zurecht käme. Im Zuge der WM führte die Bahn beispielsweise anglophone Durchsagen ein, die eher der Komik als der Orientierung zuträglich waren. Neben mangelnder Aussprache werden auch ganz falsche Vokabeln benutzt, so dass dem Reisenden seine "Frikadelle wiss brett" vermutlich eher im Halse stecken bleibt. Und dass "Public Viewing" in den USA die öffentliche Aufbahrung von Leichen bezeichnet, weiß vermutlich noch nicht mal die Hälfte aller Anglistik-Studenten.
Aber man kann unterschiedliche Kulturen ja auch miteinander vermischen, ohne dass allzu große Schäden entstehen. So versucht es auch Robert Carl Blank. Der in Frankfurt geborene und mittlerweile in Hamburg musizierende Bursche tschechischer Abstammung kann durchaus den einen oder anderen Auslandsaufenthalt vorweisen. Besonders in den USA und in Australien hielt er sich lange Zeit auf, um Erfahrungen zu sammeln und um nach zahlreichen Banderfahrungen auf eigenen Füßen zu stehen. Wer sich jetzt auf schräge Arrangements mit Didgeridoo und kühlem europäischem Charm